Gäbe es keine Eisenbahn, die die Entfernungen überwindet, so hätte das Kind die Vaterstadt nie verlassen, man brauchte kein Telefon, um seine Stimme zu hören. Wäre nicht die Schifffahrt über den Ozean eingerichtet, so hätte der Freund nicht die Seereise unternommen, ich brauchte den Telegraphen nicht, um meine Sorge um ihn zu beschwichtigen. Was nützt uns die Einschränkung der Kindersterblichkeit, wenn gerade sie uns die äußerste Zurückhaltung in der Kinderzeugung aufnötigt, so dass wir im ganzen doch nicht mehr Kinder aufziehen, als in den Zeiten vor der Herrschaft der Hygiene, dabei aber unser Sexualleben in der Ehe unter schwierige Bedingungen gebracht und wahrscheinlich der wohltätigen, natürlichen Auslese entgegengearbeitet haben? Und was soll uns endlich ein langes Leben, wenn es beschwerlich, arm an Freuden und so leidvoll ist, dass wir den Tod nur als Erlöser bewillkommnen können?
(Sigmund Freud: Das Unbehagen in der Kultur)
Wer einen Hammer hat, sieht überall Nägel.
(altes Sprichwort)
Ist Achilles möglich mit Pulver und Blei? Oder überhaupt die Iliade mit der Druckerpresse, und gar Druckmaschine? Hört das Singen und Sagen und die Muse mit dem Pressbengel nicht notwendig auf, also verschwinden nicht notwendige Bedingungen der epischen Poesie?
(Karl Marx, Deutsche Ideologie)
Um den hohen Wert der Erfindungen zu würdigen, fasse man einmal jene drei, den Alten völlig unbekannten Erfindungen, deren Ursprung, wiewohl noch neu, dennoch ein ruhmloses Dunkel deckt, ins Auge: wir meinen die Buchdruckerkunst, das Schießpulver und die Magnetnadel. Diese drei haben den ganzen Zustand der Dinge in der Welt durchaus umgewandelt. Sie haben den Wissenschaften, der Kriegskunst und der Schifffahrt eine ganz neue Gestalt verliehen, und hieraus ist eine solche Umänderung in unzähligen anderen Dingen erfolgt, dass keine Staatsumwälzung, keine Religion, keine Konstellation einen durchgreifenderen Einfluss in die menschlichen Angelegenheiten hätte haben können als diese drei mechanischen Erfindungen.
(Francis Bacon, Novum Organon)
Wenn du am Ende etwas sagen musst,
Sag weder, auf ihre Art,
"Es ist eine tödliche Magie und verflucht",
noch "Es ist gepriesen", sondern nur "Es ist jetzt."
(freie Übersetzung nach Stephen Vincent Benét}, John Brown's Body)
Richard Arkwright brachte den Arbeitern und ihren Kindern bei, "sich dem regelmäßigen Tempo der Maschine anzupassen".
Erfinden wurde eine Selbstverständlichkeit. Jeder, der einen Betrieb besaß, war darauf aus, seine Produkte rascher, vollendeter und gelegentlich auch schöner herzustellen. Anonym und unmerklich verwandelten sich dabei die alten Werkzeuge in moderne Instrumente.
Der Amerikaner bewohnt ein Land der Wunder, alles um ihn ist in steter Unruhe, und jede Bewegung erscheint als Fortschritt. Die Vorstellung des Neuen ist daher in seinem Geist eng mit der Vorstellung des besseren verknüpft. Nirgends erblickt er die Grenze, welche die Natur den Mühen des Menschen gezogen haben mag; in seinen Augen ist das nicht Vorhandene das noch nicht Versuchte.
… auf diese Weise sind wir im Stande, unseren Lesern bis zwei Uhr Informationen aus Washington zu liefern. Das ist praktisch die Aufhebung des Raumes. (erschienen im "Baltimore Patriot" am Tag nach dem Tauglichkeitsnachweis der Telegraphie durch Samuel F. B. Morse)
Die Familie wurde zur "Zuflucht in einer herzlosen Welt …". Zu ihrem Programm gehörte die Erhaltung der "Traditionen religiöser Sekten, fremder Sprachen und Dialekte, lokaler Überlieferungen und anderer Traditionen".
Wir wissen nicht, wie wir die Ethik der Politik, der Wissenschaft und der Wirtschaft voranstellen sollen, … Wir sind noch immer unfähig zu verstehen, dass das einzige wirkliche Rückgrat unserer Handlungen - wenn sie ethisch sein sollen - die Verantwortung ist. Die Verantwortung gegenüber etwas Höherem, als es die eigene Familie, das eigene Land, die eigene Firma, der eigene Erfolg ist.
(Vaclav Havel in seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress)
Ich lebe im Manager-Zeitalter, in einer verwalteten Welt. Die größten Untaten werden nicht in jenen Schlupfwinkeln des Verbrechens begangen, die Dickens so liebevoll beschrieben hat. Auch nicht in den Konzentrationslagern und Arbeitslagern. Dort erblicken wir nur die letzten Auswirkungen dieser Untaten. Aber geplant und organisiert (angeregt, unterstützt, ausgeführt und protokolliert) werden sie in sauberen, warmen, hellen Büros mit Teppichboden, von ruhigen Männern mit weißen Kragen und geschnittenen Fingernägeln und glatt rasierten Wangen, die nicht laut zu werden brauchen. Deshalb verbindet sich das Bild der Hölle für mich mit der Bürokratie eines Polizeistaates oder den Geschäftsräumen eines hässlichen Konzerns.
(C. S. Lewis)… ein Märchen ist's , erzählt von einem Tollen [einem Experten], das nichts bedeutet.
(William Shakespeare, Mcbeth)
Ohne zu bemerken, was da vor sich ging, hat der Arzt während der letzten beiden Jahrhunderte seine unbefriedigende Bindung an das subjektive Zeugnis, an das, was der Patient sagt, schrittweise aufgegeben - nur um sich statt dessen an das technologische Zeugnis zu binden, an das, was die Maschine sagt. Auf diese Weise hat er nur eine beschränkte Sicht der Krankheit durch eine andere vertauscht. Wenn sich der Arzt in verstärkten Maß der Diagnosetechnologie bedient, nimmt er den Patienten zusehends indirekter durch einen Filter von Maschinen und Spezialisten wahr; außerdem gibt er die Kontrolle über den Diagnoseprozeß immer mehr aus der Hand. Diese Umstände entfremden ihn in zunehmendem Maße seinem Patienten und der eigenen Urteilskraft.
(S. J. Reiser, Medicine and the Reign of Technology)
... für bestimmte Kategorien von Patienten gilt, daß diese Operation [die Endarteriektomie bei Schlaganfallrisiko] mehr Menschen tötet als rettet.
(L. C. Horowitz, M.D., Taking Charge of Your Medical Fate)
Der Beginn der Computerrevolution und der Anbruch des Computerzeitalters sind oft verkündet worden … Aber wenn der Triumph einer Revolution an der Tiefe der gesellschaftlichen Veränderungen gemessen werden soll, die sie mit sich gebracht hat, dann hat es keine Computerrevolution gegeben.
(Joseph Weizenbaum, Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft)
Die Ersetzung des gedruckten Wortes durch Computersysteme wird den Juristen einfach als ein Mittel zur Effizienzsteigerung angepriesen. … Ein System von Präzedenzfällen ist unnötig, wenn nur sehr wenige Fälle verfügbar sind, und es wird funktionsunfähig, wenn es zu viele sind.
(Ethan Katsch, The Electronic Media and the Transformation of Law)
Die Mystik der Wissenschaft erhebt die Zahlen zum letzten Prüfstein der Objektivität.
(Stephen Jay Gould, Der falsch vermessene Mensch])
Was sie eigentlich messen, ist nicht bekannt; wieweit es zulässig ist, die Messergebnisse, die man erhält, zu addieren, zu subtrahieren, zu multiplizieren, zu dividieren oder aus ihnen Maßverhältnisse zu errechnen, ist nicht bekannt; was die Messergebnisse in Bezug auf die Intelligenz eigentlich besagen, ist nicht bekannt.
Psychologen sollten sich dafür schämen, dass sie einer Auffassung von Intelligenz Vorschub geleistet haben, die ein solches Testprogramm hervorgebracht hat.
Es gibt wenige 'wissenschaftliche' Theorien, die das Denken von Wissenschaftlern und Laien mehr in Verwirrung gestürzt haben als die Theorie des 'Intelligenzquotienten' oder 'IQ'. Die Vorstellung, Intelligenz könne entlang einer simplen Linearskala quantitativ erfasst werden, hat unserer Gesellschaft insgesamt, vor allem aber auf dem Gebiet der Erziehung, unsäglichen Schaden zugefügt.
Tägliche, wöchentliche und monatliche Berichte wurden verlangt, alle in schriftlicher Form. Es entstand ein fortwährender Austausch von schriftlichen Mitteilungen und Befehlen, die in jeder Abteilung oder Linie von unten nach oben gingen, bevor sie zusammengefasst und an die zentrale 'Stabsstelle' übermittelt wurden.
(Keith Hoskin und Richard Macve über das Management von Sylvanus Thayer)
Mehr als die Maschinen selbst sind die umfassenden, komplexen Organisationen der Wirtschaft eine greifbare Manifestation der fortgeschrittenen Technologie.
(John Kenneth Galbraith, The New Industrial State)
Ein Geist, dem in einem bestimmten Augenblick alle Kräfte, von denen die Natur belebt ist, und die Lage aller Körper, aus denen sie besteht, bekannt wäre, wenn er denn groß genug wäre, alle diese Gegebenheiten in seine Analyse einzubeziehen, könnte mit einer einzigen Formel die Bewegungen der größten Körper des Universums und der kleinsten Atome erfassen; nichts wäre ihm ungewiß, die Zukunft und die Vergangenheit stünden ihm gleich deutlich vor Augen.
Frank Munsey steuerte zum Journalismus seiner Zeit das Talent eines Fleischwarenfabrikanten, die Moral eines Geldwechslers und die Manieren eines Bestattungsunternehmers bei. Ihm und seinesgleichen ist es gelungen, einen einst ehrwürdigen Beruf in eine Acht-Prozent-Aktie zu verwandeln. Er ruhe in Frieden.
(William Allen White in einem Nachruf)
Erziehung wird sie [die Kinder] lehren, wachsame Mitglieder der Gesellschaft zu werden, indem sie ihre Denkfähigkeit verfeinert und ihren Willen stärkt, die eigenen Freiheitsrechte zu schützen. Was Stelle und Beruf angeht, so wird man darüber zu einer 'geeigneten, späten Stunde' nachdenken.
Wir leben in einer Zeit, in der alle einst dominanten Weltsysteme, die das intellektuelle Leben der westlichen Welt früher gestützt (und entstellt) haben, die Theologien ebenso wie die Ideologien, in Verfall geraten sind. Das führt zu einer Skepsis erfüllten Stimmung, zu einem Agnostizismus im Urteilen und manchmal zu einem der Welt überdrüssigen Nihilismus, der selbst die schlichtesten Gemüter dazu bringt, Unterscheidungen von Wert ebenso in Frage zu stellen wie den Wert von Unterscheidungen.
Worin besteht der Wert des Menschenlebens, wenn es nicht einbezogen ist in das Leben der eigenen Vorfahren und in den Zusammenhang der Geschichte?
(Cicero)
Darin besteht das Paradox der Phantasie innerhalb der Wissenschaft, daß ihr Ziel die Verarmung der Phantasie ist. Mit diesem unerhörten Satz will ich sagen, dass die höchste Leistung der wissenschaftlichen Phantasie darin besteht, das Gewucher neuer Ideen auszujäten. In der Wissenschaft ist die großartige Perspektive eine kümmerliche Perspektive, und ein reichhaltiges Modell des Universums ist eines, das so arm wie möglich an Hypothesen ist. (Jacob Bronowski)
In der menschlichen Kultur findet gegenwärtig ein neues spirituelles Erwachen statt, herbeigeführt von einer kritischen Masse von Individuen, die ihr Leben als spirituelle Entfaltung erfahren, als eine Reise, auf der wir von geheimnisvollen Fügungen gelenkt werden.
Mit dem Zusammenbruch des mittelalterlichen Weltbildes verloren wir auch unser, aus den Erklärungen der Kleriker resultierendes, sicheres Bild eines im wesentlichen intakten Weltgefüges. Deshalb beschlossen wir vor fünfhundert Jahren kollektiv, uns auf die Urbarmachung und Unterwerfung der Natur zu konzentrieren. Wir ersetzten unsere verlorene spirituelle Sicherheit durch eine säkulare und kreierten so die Illusion, in einem so vorhersagbaren wie erklärlichen Universum zu leben. Die Erforschung der mystischen Dimensionen unserer Existenz wurde darüber zu einem Tabu.
Allmählich findet jedoch ein Erwachen statt, eine Befreiung vom säkularen Weltbild der Moderne und eine Öffnung zu einem neuen, wahrhaftigeren und umfassenderen Weltbild.
Wir können die Gegenstände in unserer Umgebung nicht länger als bloße materielle Objekte wahrnehmen. Die jüngsten Erkenntnisse der Physik und ihre Synthese mit östlichen Weisheitslehren erschließt uns das Universum als riesiges Energiefeld, eine Quantenwelt, in der alle Phänomene miteinander verbunden sind und aufeinander reagieren.
Durch die Weisheit der östlichen Religionen wissen wir, dass der Mensch Zugang zu dieser universellen Energie hat. Wir sind in der Lage, sie durch Gedanken und Intention nach außen zu projizieren und dadurch die eigene Realität ebenso wie die anderer zu beeinflussen.
Als Resultat davon fühlen wir uns geschwächt und verunsichert und versuchen, uns Energie von anderen Menschen zu beschaffen, indem wir sie manipulieren oder ihre Aufmerksamkeit auf uns lenken. Gelingt dies, spüren wir einen Energieschub, der uns stärkt, das Gegenüber jedoch schwächt.
Oft wehren andere sich gegen diesen Energieraub, und es kommt zu einem Machtkampf. Jeder Konflikt auf der Welt entstammt ursprünglich diesem Wettstreit um menschliche Energie.
Das Erleben der inneren Verbindung mit der göttlichen Kraft.
Indem wir diese Kraft in unserem Inneren auffinden und erforschen, treten wir mit einem mystischen Erlebensbereich in Verbindung. Bei unserer Suche nach diesem veränderten Bewusstseinszustand unterscheiden wir zwischen der intellektuellen Beschreibung dieses Zustandes und dem Zustand selbst. Um diese Unterscheidung zu treffen und festzustellen, ob wir wahrhaftig mit dieser Quelle verbunden sind, gibt es gewisse Kriterien. Spüren Sie zum Beispiel, dass Ihr Körper sich leichter anfühlt? Ist Ihr Gang leicht und unbeschwert? Sind Ihre Sinne geschärft und lebendig, nehmen Sie verstärkt die Intensität von Farben, Gerüchen, Geschmack, Geräuschen wahr und hat sich Ihr Sinn fürs Schöne verstärkt? Haben Sie den Eindruck, eins mit Ihrer Umwelt zu sein, fühlen Sie sich geborgen und aufgehoben? Und vor allen anderen Dingen: Ist Ihr Bewusstsein reine bedingungslose Liebe?
Gemeint ist damit nicht die Liebe für etwas oder jemanden, sondern ein konstantes Gefühl, das alles andere in Ihrem Leben überstrahlt. Wir wollen ab jetzt nicht länger nur über mystisches Bewusstsein sprechen, sondern den Mut finden, diese Verbindung mit dem Göttlichen auch wirklich zu suchen. In dieser Verbindung mit der absoluten Energie löst sich jeglicher Konflikt, und wir benötigen keine Energie mehr von anderen Menschen.
Geschieht dies, so versuchen wir uns oftmals zu retten, indem wir unbewusst darangehen, andere manipulativ um ihre Energie zu bringen. Diese Manipulationen sind gewöhnlich entweder passiver oder aggressiver Natur.
Am passivsten ist dabei das auch als "Armes Ich" bekannte Opfer: Es stellt sämtliche Ereignisse in einen negativen Kontext, sucht Hilfe bei anderen und beschreibt Ereignisse vor allem mit der Absicht, anderen Schuld zu suggerieren (um sie auf diese Weise zur Abgabe von Aufmerksamkeit und Energie zu erzwingen).
Weniger passiv ist die Distanzierung von anderen oder die Strategie des "Unnahbaren": Ausweichende Antworten und lose Zusagen bringen andere Menschen dazu, ihn zu verfolgen, um ihn zu verstehen. Bemühen andere sich auf diese Weise herauszubekommen, was er im Schilde führen könnte, so gewinnt er Aufmerksamkeit und somit Energie.
Aggressiver als diese beiden Typen ist der Kritiker oder "Vernehmungsbeamte": Er ist vor allem damit beschäftigt, Fehler im Verhalten anderer aufzufinden. Ertappt er die anderen bei einem Fehler, so werden sie unsicher, übervorsichtig und machen sich Sorgen darüber, was andere von ihnen halten. Ständig beobachten andere ihn aus den Augenwinkeln und lassen ihm auf diese Weise Aufmerksamkeit und Energie zukommen.
Am aggressivsten ist der "Einschüchterer"-Typus: unberechenbar, explosiv, gefährlich und streitlustig. Ständig verfolgen andere diesen Typus mit ihrer Aufmerksamkeit und lassen ihm so Energie zukommen.
Wir wachsen, indem wir lernen, die kleineren Fragestellungen des Lebens zu verstehen und für uns zu beantworten. Sie stammen direkt von unserer Lebensfrage ab. Haben wir einmal die richtige Frage gestellt, so erscheinen uns oftmals auf mysteriöse Weise auch die Antworten.
Jede Synchronizität, egal wie aufschlussreich, lässt uns stets mit einer weiteren wichtigen Frage zurück, so dass unser Leben und unser spiritueller Pfad sich durch eine Kette von Fragen und Antworten fortsetzt. Synchronistische Antworten können mit; vielen unterschiedlichen Quellen stammen: Träume, Tagträume, Intuitionen und, vielleicht am häufigsten, von anderen Menschen, die sich inspiriert fühlen, uns eine Botschaft zu überbringen.
Da wir nicht mehr miteinander um Energie wetteifern, sondern mit unserer inneren Energiequelle in Verbindung bleiben und uns auf die Schönheit im Gesicht eines anderen konzentrieren, gelingt es uns auch, das höhere Prinzip in unserem Gegenüber anzuerkennen. Dies wiederum hilft der anderen Person dabei, in Kontakt mit ihrem höheren Selbst zu treten, und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine für uns bestimmte und in diesem Augenblick wichtige Botschaft enthüllt.
Anderen Energie zuteil werden zu lassen, ist besonders wichtig innerhalb von Gruppen, in denen einzelne intuitiv das Wort ergreifende Sprecher die Energiezufuhr aller Anwesenden erfahren. Ebenso wichtig ist die neue Ethik im Umgang mit Kindern. Auch in ihnen sollten wir immer das höhere Selbst adressieren und sie dementsprechend integer behandeln. Innerhalb romantischer Beziehungen muss besonders darauf geachtet werden, dass unsere Verbindung zu der inneren Quelle nicht durch euphorische Liebesgefühle ersetzt wird.
Diese Gefühle haben gewöhnlich die Eigenschaft, zu Machtkämpfen zu degenerieren, da beide Partner süchtig nach der Energie des anderen geworden sind.
Mit zunehmender Synchronizität erreichen wir ein immer höheres Niveau feinstofflicher Schwingung. Während wir auf unsere wahre Mission zusteuern, werden sich Berufe und Neigungen verlagern, bis wir endlich bei der Tätigkeit angekommen sind, die uns am meisten zusagt.
Für viele wird diese darin bestehen, die Herstellung von Grundnahrungsmitteln, Gebrauchsgütern und Dienstleistungen zu automatisieren: Nahrungsmittel (abgesehen von denen, die wir persönlich anbauen), Wohnung, Kleidung, Verkehrsmittel, Medien und Erholung. Diese Automation wird aller Wahrscheinlichkeit nach sanktioniert werden, da die meisten Menschen andere Lebensaufgaben gefunden haben. Der freie Zugang zu diesen Gütern wird nicht missbraucht, da wir gleichzeitig den Ansprüchen unseres inneren Wachstums folgen und nur dann etwas konsumieren, wenn wir es auch wirklich benötigen.
Durch die gezielte Handhabung der neuen Energieebene werden wir zuerst durch das bewusste Erkennen der eigenen "Individuellen Vision" lernen unsere "Gruppen Vision" zu erkennen, um auf einer späteren Entwicklungsebene sodann die "Globale Vision" erfahren und erkennen zu können.